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Wir müssen an dieser Stelle auf die angekündigte Schließung der Polizei Inspektion Weißenstein reagieren. Haben wir doch in der Vergangenheit viel an der Infrastruktur eingebüßt, ich denke dabei an

  • das AUS für den Nahversorger
  • die Post (konnte durch die Bereitschaft der Mitarbeiter in der Gemeinde erhalten werden)
  • Betriebe die abgewandert sind
  • eine Wirtshauskultur die es nicht mehr wirklich gibt in dieser (unserer) Gemeinde
  • und, und, und ...

Mit der Abwanderung der Polizei in die Nachbargemeinde Paternion stirbt ein weiterer wichtiger Bestandteil einer gut funktionieren Gemeindestruktur!
Wer ist der nächste? Die Bank "Drautalbank RAIKA", der Gastbetrieb "Kreuzwirt" welcher mit Auflassung der EK in Weißenstein  nicht mehr fußläufig erreichbar sein wird?
Viele betroffene Gemeinden haben in den Medien bereits protestiert. Von der Gemeinde Weißenstein hat man bis dato noch nichts gehört. Ist man mit diesen Plänen also einverstanden oder will man sich ganz einfach gegenüber der Regierung nicht zu weit "hinauslehnen"?

Heute am Montag, dem 27.01.2014, ist dem Bürgermeister ein Schreiben zugegangen, worin er aufgefordert wird, dazu Stellung zu nehmen. Ebenso wurde der Bürgermeister aufgefordert am Dienstag, dem 28.01.2014 in der Gemeindevorstandssitzung, dazu einen Tagesordnungspunkt aufzunehmen.
Grundsätzlich muss man einen topografisch/strukturellen/politischen Zusammenhang herstellen und sich gegen die weitere „Ausdünnung des ländlichen Raumes“ aussprechen. Dabei ist in Erwägung zu ziehen, dass bei einer Auflassung der genannten Polizeiinspektion allgemein eine sicherheitspolizeiliche Unterversorgung des Gebietes der Marktgemeinde Weißenstein zu erwarten ist. Dies inkludiert die Annahme des Ansteigens von Kriminalität, starker Verringerung von Polizeistreifen im allgemeinen, stark verringerte Verkehrsüberwachung sowie ein bewusstes in Kauf- nehmen des Rückganges des Kontaktdienstes zum Bürger im Besonderen aber zu wichtigen Einrichtungen in der Marktgemeinde (z.B. zu den Großbetrieben, zu den Feuerwehren, bei der Mitarbeit/Einbindung in Belange der Marktgemeinde selbst – wie Katastrophenschutz, Verkehrsmaßnahmen, Schulen etc. – und besonders dass in Zukunft vom Gemeindebürger das subjektive Sicherheitsgefühl im allgemeinen (z.B. Einbrüche) stark zurückgehen bzw. leiden wird.
Des Weiteren hat die Polizeiinspektion Weißenstein aufgrund ihrer topografischen und infrastrukturellen Lage auch weiterhin eine schlüssige und nachvollziehbare Bestandsberechtigung für welche nachstehend wie folgt argumentiert werden kann:

  • Die Polizeiinspektion weist zu den östlich und westlich nächst gelegenen Polizeiinspektionen (Villach/Neufellach, Feistritz/Drau und Paternion) die entsprechende räumliche Entfernung auf. Das Gebiet der Marktgemeinde Weißenstein ist kein Abwanderungsgebiet und schließt direkt an das Gebiet der Stadtgemeinde Villach als sogenannte Umlandgemeinde an.
  • Im Gemeindegebiet liegen die größten Industrie/Gewerbebetriebe im Unteren Drautal, darunter der zweitgrößte SEVESO-II-Betrieb in Kärnten (Fa. EVONIK), der größte Bergbaubetrieb Kärntens (OMYA), das Zentralverteilerlager HOFER u.a.
  • War und ist die Polizeiinspektion aufgrund dieser Besonderheiten laufend in Kontakt mit den Verantwortlichen und bei der Ausarbeitung/Einbindung von Einsatz/Katastrophenplänen eingebunden sowie in ständigem Kontakt mit den fünf Feuerwehren im Gemeindegebiet.
  • Weist das Gebiet der Marktgemeinde Weißenstein aufgrund der angeführten Besonderheiten die höchste Dichte von Schwerfahrzeugen im Allgemeinen und von Gefahrguttransporten im Besonderen im Bereiche des Unteren Drautals auf.
  • Ist im Gebiet der Marktgemeinde Weißenstein aufgrund der Verkehrsinfrastruktur zwischen Villach und Spittal/Drau die höchste Dichte von Fahrzeugen im Straßenverkehr gegeben, wobei die Verkehrsfrequenz aufgrund von Gutachten als weiterhin steigend angenommen wird.
  • Weist das Gebiet der Marktgemeinde Weißenstein den größten Anteil von Bundesstraße im Unteren Drautal auf.
  • Liegt nahezu die gesamte Infrastruktur betreffend Bahn/Schiene im Unteren Drautal im Gebiet der Marktgemeinde Weißenstein (Streckenanteil, Bahnhöfe bzw. Haltestellen etc.). Dabei ist die Tendenz des Schienenverkehrs als steigend zu bezeichnen.

So denken wir schon, dass auch wir ein Signal des Protestes der "Ausdünnung" der ländlichen Region setzen müssen!

Die Gemeindevertretung hat ein Zeichen zu setzen und einen öffentlichen Protest zu organisieren. Viele Gemeindebürger sind sicher dazu zu bewegen auf die Straße zu gehen. Beim Kreisverkehr hat es ja auch funktioniert!

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