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Im Mai 2014 hat das Bürgerforum Weißenstein  viele Ideen im Zuge der Neuerstellung des ÖEK (Örtlichen Entwicklungskonzeptes) eingebracht welche von Seiten der Gemeindevertretung auf ausdrückliches Desinteresse stießen. Ein Vorschlag von uns war, eine Initiative zu setzen um die Leerstände (Gebäude, Grundstücke) zu verringern. Eine Strategie, die in einigen Gemeinden in Österreich erfolgreich praktiziert wird. Dazu ist es erforderlich eine Art "Leerstandskataster" zu erstellen und in weiterer Folge den Bürgern Hilfe bei einer erfolgreichen Verwertung zu geben. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Im Mitteilungsblatt vom Dezember 2015 findet sich auf Seite 7 nun plötzlich ein Aufruf an die Bürger, Leerstände zu melden. Wir freuen uns dass unsere damaligen Anregungen nun (18 Monate später), wie es scheint, doch zum Tragen kommen.

Ergänzung 14.01.2015: Wie wichtig das Thema ist, zeigt auch die Veranstaltung "Ideenschmiede gegen leerstehende Häuser" am 13.1. im Haus der Architekturv in Klagenfurt - siehe beiliegende Einladung. Kurzbericht der Veranstaltung:

Eine hochkarätig besetzte Veranstaltung, vom Land waren die Spitzenbeamten aus diesem Bereich, die Landesrätin Schaunig anwesend, geladen waren Bürgermeister, Unternehmer, Bauträger, Interessierte. Im vollbesetzten Napoleonstadel machte Roland Gruber die Moderation. Einführende Worte sprachen Dr. Sturm von der Gemeindeabteilung - "Initiative des Landes läuft seit 2014, wird 2016 evaluiert, 20% der Kärntner Gemeinden sind schon dabei, bis zu 50% wird gefördert" und LRin Schaunig - "Neues Raumordnungsgesetz ist in Ausarbeitung, St. Andrä und Griffen bereits vorbildlich, dzt. LEADER-Projekte Radenthein und Friesach". Es gab 3 Grundsatzreferate, danach geteilte workshops. Wenn das Ergebnis veröffentlicht wird, werden wir darüber berichten. Die Zielrichtung der 3 Referate in Kurzform:

Roland Gruber, Büro nonconform, kommt aus der Architektur und beschäftigt sich mit Ortskernstärkung unter Einbindung der Bürger. Beispiele: Burbach (DE) - "Initiative lebenswerte Dörfer", "alles in den Ortskern", "Mehrfachnutzungen", "Erstberatung durch Architekten wird bezahlt", "1€ Fördermittel = 40€ Privatinitiative", Stadt HAAG (NÖ) - "Fokus Wohnen im Zentrum", "Temporäre Bühne am Hauptplatz", Innsbruck (T) - "Städtische Nachverdichtungen", Fließ (T) - "Neues Ortszentrum als Motivationsschub".

Franz Sumitsch, Architekturbüro BKK 3, berichtete über 2 Wohnbauprojekt (Sargfabrik und Miss Sargfabrik)  in Wien. Dabei geht es um Gemeinschaftliches Wohnen, Integration, Bürgerbeteiligung.

Robert Korab, raum&kommunikation, berichtet über die Mobilisierung von Immobilien, Revitalisierung von dörflichen und städtischen Baustrukturen. Aspekte dazu: "Menschen suchen Orte", Menschen leben in Gemeinschaften", "Orte bieten Möglichkeiten".

Zu den Referenten und Zielrichtungen ist im Internet einiges abrufbar.

 

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