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Ein Besuch im Gailtaler Heimatmuseum

Hermagor/Möderndorf

„…das muss es sein!“ Eine Kurve noch und unser Wagen rollt über den knirschenden Kies auf den Platz vor dem Gailtaler Heimatmuseum. „Hurra angekommen!“

Der erste Eindruck: Eine wehrhafte Befestigungsanlage. Stark, wuchtig und mächtig begrüßt uns, in strahlendem Weiß, das markante Bauwerk. Nichts Verspieltes ist an der Fassade zu finden, nichts Feines. Ernst und fest, tief verankert seit vielen Menschenleben, ein Fels in der „Brandung“.

Früher einmal mag hier der sichere Rückzugsort für die von schatzbrandenden Horden bedrohte Bevölkerung gewesen sein, später einmal zum Landgericht erhoben, schmorten im Verlies die Verurteilten, und jetzt ist es, renoviert und in seinem Mauerwerk gesichert und strahlend schön, in den Stand des „Gailtaler Heimatmuseums“ erhoben.

Mag. Siegfried Kogler, der studierte Volkskundler, begrüßt uns herzlich und führt uns durch das kühle Gemäuer. Die Hochsommerhitze lassen wir draußen und auch den Alltag. Wir tauchen ein in die faszinierende

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Wir sehen unsere Kulturveranstaltung als Beitrag für eine bunte, vielfältige Gesellschaft. Idee ist es, das bestehende Kulturleben durch ein breit gestreutes Programm wie Dichterlesungen, Reiseberichte, Gartenführungen usw. zu erweitern. Auch die  Veranstaltungsorte wollen wir so wählen, dass diese möglichst nahe beim Bürger sind. Deshalb hatten wir neben dem Kulturhaus auch Veranstaltungen im Landcafe Greif in Puch und im Gasthaus Staber in Kellerberg.

Wir finanzieren diese Veranstaltungen aus dem jeweiligen Erlös durch freiwillige Spenden. Leider hat die Gemeindevertretung den Antrag des Bürgerforums um Unterstützung abgewiesen. In der Begründung der Ablehnung heißt es  "weil in der Gemeinde ein umfassendes und vielfältiges Kulturprogramm vorhanden ist, und die von Ihnen angebotenen Veranstaltungen durchaus vom Kulturreferat bestritten werden könnten". Nur, seit dieser Ablehnung vom 11.12.2014 hat es keine diesbezüglichen Veranstaltungen vom Kulturreferat gegeben.

Selbstverständlich werden wir unsere Veranstaltungen weiterführen, der Reisevortrag am 31.3.2017 war mit ca. 70 Personen gut besucht, weitere Veranstaltungen haben wir in Planung.

Ein Problem ist derzeit die Zufahrt von Villach. Einige Besucher haben auf Grund der Beschilderung beim Kreisverkehr Gummerner Brücke den weiten Umweg über Feistritz genommen . Eine Besucherin aus Treffen hat sich überhaupt nicht ausgekannt, einigen konnten wir per Handy helfen. Die Beschilderung sagt eindeutig, dass Weißenstein nur über Feistritz zu erreichen ist. Nichts darüber, dass es für "Insider" eine Alternative gibt. Deshalb werden wir den Veranstaltungsort überdenken und event. die nächsten Veranstaltungen nicht im Ort Weißenstein anbieten. Wir ersuchen um Verständnis.

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Iran, Turkmenistan, Usbekistan

Reise-Vortrag von Angelika Kampfer und DI Jakob Staunig Freitag 31. März 2017

In Zeiten wie diesen, wo ganze Völkerscharen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen, zog es Angelika Kampfer und Jakob Staunig im Frühjahr 2016 Richtung Osten, dorthin wo sich die historisch gewachsenen Wurzeln der Völker des Vorderen Orients über Jahrtausende auf beeindruckende Weise verankert haben.

Wo früher einmal, im beschaulich wiegenden Schritt langsam dahinziehender Kamel-Karawanen, kostbare Seidenstoffe und duftende Gewürze aus dem fernen Osten bis nach Venedig transportiert wurden, nahmen uns an diesem Abend die Beiden in ihrer gewohnt lustigen, lockeren und unterhaltsamen Art mit auf ihre Erkundungsreise, auf die westliche Seidenstraße.

Der große Saal des Kulturhauses in Weißenstein ist voll besetzt. Zahlreiche Interessierte aus nah und fern haben den Weg nach Weißenstein gefunden und wollen einen Blick auf diese, für viele von uns so fremd anmutende Welt werfen.

Nachdem das Flugzeug nach einem mehrstündigen Flug persischen Boden berührt, haben die beiden Seidenstraßen-Reisenden neben ihrer Kamera diesmal auch UNS mit im Gebäck ;-)

Iran zeigte sich uns in vielen Facetten und Gegensätzlichkeiten. Überaus beeindruckend wirken die großen Moschee-Anlagen mit ihren hohen und reich verzierten, bunt leuchtenden Ornamenten. Mit ihren herrlich gestalteten Fassaden umschließen die Bauwerke riesige, mit Steinplatten ausgelegte Plätze. Vor der Szenerie des schneebedeckten Hochgebirges im Norden spiegeln sich farbenprächtige Kuppeln und schlanke, hoch aufragende Minarette aus weißem Marmor in bewegten Wasserflächen, die in der islamischen Sakralarchitektur eine wesentliche Rolle spielen.

Auf ihrer Kulturreise trafen Jakob und Angelika auf eine schwatzende persische Mädchenschulklasse die die Kulturdenkmäler ihres Landes besuchte. Schnell wurde das Interesse der Mädchen für die europäische Reisegruppe geweckt und spontan zahlreiche „selfies“ zur Erinnerung an die „westlichen Exoten“ gemacht. Die brennende Frage der Jugendlichen Iranerinnen nach einem whats-app Zugang mussten Jakob und Angelika jedoch verneinen. Ja, ja, die Jugend vernetzt sich zusehends auf der ganzen Welt. :-)

Der in Zentralasien gelegene Binnenstaat Turkmenistan, dessen Landfläche zu 95 % aus Wüstengebieten besteht, grenzt ans Kaspische Meer und ist der nördliche Nachbar des Iran.

Der Inhaber des Staatspräsidentenamtes ist zugleich Staats- als auch Regierungschef und lenkt mit weitreichenden, nahezu diktatorischen Vollmachten die Bevölkerung die aus 11 verschiedenen Ethnien zusammengesetzt ist. Hier stößt man auf Gegensätze gigantischen Ausmaßes. Inmitten der ausgeglühten Sandflächen, ragen in der Hauptstadt Ashgabad, plötzlich wie aus dem Boden gestampft futuristisch anmutende, überdimensionale, hypermoderne, in strikter weiße-gold-blau gehaltener Farbgebung, Bauwerke empor, die streng der Ideologie des Regierungschefs folgen, und wie man sie nur in science fiction Filmen vermuten würde.

Die altertümliche Oasenstadt Merv, die in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde, war ein weiterer Höhepunkt der Reise.

Und wieder ging es weiter Richtung Norden. Aus dem Nachbarstaat Usbekistan konnten ebenfalls viele Reiseeindrücke von den berühmten Städten Buchara und Samarkand, sowie der moderne Hauptstadt Taschkent mitgebracht werden.

Das wichtigste agrarische Produkt Usbekistans ist, neben dem Handel mit Erdöl, Metallen und Gold, die Baumwolle. Die enormen Wassermengen die zur Bewässerung der Baumwollfelder benötigt werden, werden aus dem Aralsee gepumpt und lassen diesen von Jahr zu Jahr immer weiter schrumpfen. Mittlerweile ist nur mehr ein kümmerlicher Überrest von ihm übrig.

Bei einem usbekischen Abendessen (die Landesküche ist sehr abwechslungsreich und köstlich – es gibt über 1000 Gerichte!!) stärkte sich unsere Reisegruppe schließlich für den Flug zurück in die Heimat. :-)

Gute Heimreise – und willkommen zu Hause!!

Wir danken an dieser Stelle allen Zuhörern für ihr Kommen, ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Herrn Franz Oberlerchner für die technische Betreuung!

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Anlässlich der neuen PISA-Studie, bei der vor allem die Leseschwächen unserer Kinder aufgezeigt wurden, haben sich wieder die Kommentare dazu gehäuft. Eine Hauptstoßrichtung war: mehr lesen und in diesem Zusammenhang der Wert von Bibliotheken. Kernsatz: Büchereien sind Bildungseinrichtungen und nicht nur Buchausleihanstalten.

Daher gilt es, auf die 2 Büchereien in unserer Gemeinde aufmerksam zu machen - bestehen seit über 20 Jahren, geführt  von engagierten Damen, ehrenamtlich. Herzlichen Dank dafür!!!!!!

Öffnungszeiten Stadelbach (Volksschule): Mittwoch, 18:30 bis 20:00 Uhr

Öffnungszeiten Weißenstein (Dorfplatz 1b): Montag, 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag, 16:00 bis 18:30 Uhr

Also hingehen, schmökern, lesen...und vor allem: die Kinder dazu begeistern!

In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die vom Bürgerforum durchgeführte Lesung mit Egyd Gstättner, wir werden versuchen, wieder einen bekannten Autor einzuladen.

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Nachstehenden Artikel stellen wir wertfrei als Information den Bürgern zur Verfügung. Dies ist ein Thema, das weit in die Familien hinein greift, jeder sollte sich Gedanken dazu machen und seine eigene Meinung bilden. Unter „Forum“ haben wir eine Diskussionsplattform dazu eingerichtet.

Der Grundsatzerlass bezüglich „Sexualerziehung in den Schulen“ aus dem Jahr 1990 soll laut den Plänen unserer Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek komplett überarbeitet werden.
Am 23. März 2015 wurde der Entwurf dazu vom Bundesministerium an Experten und Elternverbände weitergeleitet. Seitdem gehen die Wogen hoch.
Am 22.Juni 2015 wurde der der Erlass für alle Zentrallehranstalten, alle Pädagogischen Hochschulen und Schulpartner gültig.
Über den Inhalt des Erlasses können Sie sich oben selbst ein Bild machen. Quelle: https://www.bmbf.gv.at

Hier einige Links dazu:

Ein Beitrag von Dr. Tassilo Wallentin
Ein Beitrag über die Frühsexualisierung an österreichs Schulen von Christian Spaemann

Hier der Link in unser Forum wo über das Thema diskutiert werden kann.

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